Hier finden Sie Informationen zu den Grundlagen der Systemischen Herangehensweise.

Die systemische Psychotherapie, die systemische Beratung und die systemische Supervision bauen auf modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf, die mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefunden haben.

Durch die traditionsgeprägte Bezeichnung Familientherapie blieb lange verborgen, welche vielfältigen methodischen Zugänge der systemische Ansatz für die Arbeit mit einzelnen Klienten bereithält. In zentraler Weise geht es in der Einzeltherapie darum, den Klienten und vor allem sein "Problemverhalten" (die gezeigten Symptome) im Kontext seiner Beziehungen und seiner Umgebung zu verstehen.

Anders als bei anderen Therapieformen gibt es keine "Mutter" und keinen "Vater" der Familientherapie. Familientherapie gleicht einem Strom, zu dem von Anfang an eine Reihe innovativer ForscherInnen und TherapeutInnen beigetragen haben, teils ganz unabhängig voneinander, teils im Austausch miteinander.

Beratung ist im internationalen Kontext ein eigenes Konzept der Hilfeleistung für Menschen. Als „Counseling" ist Beratung entweder dem „Mikrosystem" Familie zugewandt oder den „Mesosystemen" Beruf/Arbeit/Nichtarbeit, Freizeit, Bildung etc. und schließt dann auch Supervision und Coaching mit ein.

Es gibt keinen Vater und keine Mutter der Familientherapie. Die Bewegung erwuchs in den 50iger Jahren in den USA. Mehr oder weniger gleichzeitig entstand diese neue Therapieform an verschiedenen Orten, ohne dass die Begründer und Begründerinnen von einander wussten oder einander beeinflussten.

Die Auswirkungen körperlicher Krankheit auf die Familie haben für FamilientherapeutInnen und FamilienforscherInnen erst in jüngster Zeit wieder an Bedeutung gewonnen. Geht man allerdings zurück an die Ursprünge familientherapeutischer Vorgehensweisen, wird deutlich, dass dies nicht immer so gewesen ist.

Die Systemische Therapie hat sich international als Psychotherapieverfahren etabliert und zählt in der ambulanten und stationären Psychotherapie sowie in der Rehabilitation und in der Prävention weltweit zu den am weitesten verbreiteten Behandlungsverfahren.

Systemische Therapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren, dessen Fokus auf dem sozialen Kontext psychischer Störungen liegt. Sie ist ein Psychotherapieverfahren, das weltweit in der ambulanten und stationären Psychotherapie sowie in der Rehabilitation und in der Prävention zu den am weitesten verbreiteten Behandlungsverfahren zählt. Sie ist allerdings in Deutschland noch kein sogenanntes Richtlinienverfahren und wird deshalb von den gesetzlichen Krankenversicherungen in der ambulanten Versorgung nicht bezahlt.